fbpx
 

Im „Khalifi“ von Samos

In einer Hütte am Rande von Samos lernten wir drei Geflüchtete kennen: Naim, Mustafa und Mohammed. Hier ihre Geschichte

Berken – die Geschichte einer kurdischen Familie

Soeben bin ich beim Haus von Berken und seiner Familie in Samos angekommen, da kommt er mir mit einem breiten Grinsen auf der Straße entgegen. Er kommt grade vom Fischen. In seinem Kessel hat er ein paar Fische für seine Familie fürs Abendessen gefangen. Mit der Polizei hat er sich wieder gestritten. Sie wollten nicht, dass er dort fischt, wie schon einige Male, aber ohne Fahrrad kann er nicht allzu weit gehen. Sein Körper macht das nicht mit. Durch die Folgen der Folterungen im Irak hat er verschiedene Beschwerden. Mehr lesen…

Abdul hat alles verloren – auch seine Familie

„Ich habe im Camp in Samos als alter, alleinstehender Mann sehr gelitten. Ich lebte in einem kleinen Zelt und hatte nichts, das meiner Gesundheit förderlich wäre. Ich litt psychisch unter den widrigen Lebensumständen, Hunger und keinem Geld. Mehr lesen…

Eine schicksalhafte Fehlentscheidung

Es ist Mittwoch, der Tag nach dem ersten Regen des beginnenden Herbsts auf Samos. Ich bin mit Fadil in einer griechischen Pizzeria am Piazza verabredet, um über sein Leben und seine Träume zu sprechen, woher kommt er und was treibt ihn hierher. Fadil wohnt seit Juni in einem kleinen Einzimmerappartment, angemietet von Space-EyeMehr lesen…

Abu Abbas: Verstoßen und geflüchtet

In der kleinen Wohnung von Space-Eye sitze ich mit der Familie beim Tee und frisch gebackenen Plätzchen, bei Abu Abbas, seiner Frau Bouchra und den beiden Kindern Fathia und Mustafa. Für den kleinen Mustafa ist es das erste Mal in seinem Leben, dass er in einer Wohnung lebt. Mehr lesen…

Wie Aalam aus Eritrea nach Samos kam

Es dämmerte schon und der Wind pfiff um die Ecken, als ich letzten November mit einer Begleiterin nach der Suche nach Wohnungen für anerkannte Flüchtlinge für Space-Eye über den Pytagoras-Square in Samos Stadt ging. Ein leichter Regen fiel. Mehr lesen…

Marwa – Wenn die Kunst lebensgefährlich wird!

Beim Handarbeiten und Nähen vergisst Marwa ihr Schicksal für ein paar Minuten. Da ist sie mit voller Konzentration an der Arbeit. Für die Erzählung Ihrer Geschichte unterbricht sie die Näharbeit. Ja, sie wolle mir ihre Lebensgeschichte erzählen: Mehr lesen…

Ein sicheres Dach für den kleinen Hashem

Im November konnten wir der schwangeren Naima, ihrem Mann Ilyas und den beiden Kindern Imran und Hayat eine Wohnung in der Stadt Samos geben. Naima hatte ständig große Beschwerden und musste mehrmals das Krankenhaus aufsuchen. Es drohte der Verlust des Babys. Mehr lesen…

Die Geschichte von Kayra, ihrem Mann und ihren sieben Kindern

Ein Klingelton in meinem Telefon – eine neue Nachricht. Es ist Kayra, die mit ihrem Mann und ihren sieben Kindern nun in Athen ist. Sie sendet uns als Dankeschön Fotos von ihren Kindern mit dem Titel: „Shukran tschasilan mama Uschi, shukran!“ (Vielen Dank Mama Uschi, danke!). Mehr lesen…

Rawan: Backen ist ihre Leidenschaft

Ich besuche Rawan und ihre fünf Kinder. Beim Betreten der Wohnung strömt mir ein herrlicher, süßer Duft entgegen. Aha! Rawan ist wieder am Backen! Backen ist ihre große Leidenschaft. Ich betrete die Küche und sehe, wie sie grade den Teig in verschieden große Formen gießt. „Was gibt’s denn da schönes?“, frage ich gespannt. „Eine Torte für eine Verlobung. Sie soll mehrstöckig und möglichst bunt sein.“ Mehr lesen…

Schwangerschaft im Camp

An der Tür empfängt uns eine herzlich strahlende junge Frau, die Mutter von vier Kindern. Younes, unser Dolmetscher aus Afghanistan, stellt uns vor, und die Frau bittet uns freundlich hinein. Die Wohnung ist schön kühl, da der Wind durch die geöffneten Fenster bläst, ganz im Gegensatz zu dem schweißtreibenden Wetter draußen. Mehr lesen…