fbpx
Die griechischen Inseln sind seit vielen Jahren eine der wichtigsten Anlaufpunkte f├╝r Fl├╝chtlinge, die nach Europa kommen. Doch w├Ąhrend wir rund um das Jahr 2016 t├Ąglich in den Medien dar├╝ber lesen konnten, ist es heute still geworden. Immer noch kommen viele Menschen an, fast jeden Tag. Es ist kein Fl├╝chtlingsstrom, es ist keine Fl├╝chtlingswelle. Es sind Menschen. Wir m├Âchten diesen Menschen ein Gesicht geben. Jeder Mensch hat eine eigene Geschichte und die m├Âchten wir Euch hier erz├Ąhlen.┬á

Wie viel ein Mensch ertragen muss: Nishimbes Geschichte

Nishimbe kommt aus Burundi, einem Land im Osten von Afrika. Sucht man nach ÔÇ×das ├Ąrmste Land der WeltÔÇť im Internet, erscheint auf Platz 1: Burundi. Seit ├╝ber hundert Jahren bek├Ąmpfen sich Hutu und Tutsi. Nishimbe ist Tutsi. Einige von Euch erinnern sich vielleicht an ihre Geschichte, die hier ver├Âffentlicht wurde, dieses hier ist die Fortsetzung. Denn Nishimbe ist noch immer auf Samos. Mehr lesen

 

Foto: Thomas Ratjen

Ich h├Ątte nie gedacht, dass ich mit ├╝ber 80 Jahren fl├╝chten m├╝sste

Der Ukrainekrieg ist über ein Jahr alt. Mehr als eine Million Menschen aus der Ukraine sind in Deutschland angekommen. Doch natürlich nicht nur in Deutschland. Auch auf der Insel Samos gibt es ukrainische Flüchtlinge und sie werden von Uschi Wohlgefahrt und Space-Eye Hellas unterstützt.  Mehr lesen

Wir haben vier Jahre in Ruanda gelebt

Diese Geschichte von Space-Eye Hellas f├╝hrt uns in die Vergangenheit. Popi wei├č, wovon sie spricht. Denn sie war als kleines M├Ądchen Fl├╝chtling und musste die Insel Samos 1942 verlassen. Und Jahre sp├Ąter musste sie auch wieder zur├╝ckkommen. Beides, obwohl sie es so nicht gewollt hat. Mehr lesen

Ich hoffe, ich kann im Herbst zur├╝ckkehren!

Eigentlich hatte ich, Barbara, dem Artikel schon einen Titel gegeben: ÔÇ×Es ist nicht leicht, zur├╝ck nach Hause zu kommen.ÔÇť Aber das war, bevor ich Samos nach drei Monaten Einsatz bei Space-Eye Hellas verlassen habe. Es ist schwer, die Frage, die ich jetzt immer wieder gestellt bekomme, zu beantworten: ÔÇ×Und, wie war es?ÔÇť Schwer, weil es alles war: wundersch├Ân und gleichzeitig verwirrend und auch bedr├╝ckend. Deshalb ist es nicht schwer, nach Hause zur├╝ckzukehren. In eine Welt, die ich kontrolliere ÔÇô glaube ich zumindest.┬áÔÇő Mehr lesen

Mein Herz ist ein Stein

Farsoud arbeitet bei Fabiola und in ihrem Team von Earth Medicine, einer Organisation, die von Space-Eye unterst├╝tzt wird und seit vielen Jahren und in verschiedenen Camps auf Lesbos t├Ątig ist. ÔÇő Mehr lesen

Ob ich wiederkomme? Das entscheide ich jedes Mal neu

Janina kommt immer wieder. Schon das vierte Mal ist sie f├╝r viele Wochen hintereinander auf Lesbos, um in Fabiolas Team bei Earth Medicine mitzuarbeiten. Ein Projekt, das von Space-Eye unterst├╝tzt wird. Als Freiwillige, sie hat sich hierf├╝r von ihrem Leben in Deutschland freigemacht, ob das einfach ist, wissen wir nicht. Janinas Schwerpunkt ist die psychische und k├Ârperliche Behandlung von Traumata. Sie ist K├Ârpertherapeutin und behandelt energetisch, oft eine sehr gute Verbindung mit Physiotherapie. ÔÇő Mehr lesen

Crying is finished now

Samia sitzt auf ihrem Bett in einem Container im Fl├╝chtlingscamp auf Lesbos. Sie hat uns erwartet, wir waren gestern schon hier. Mussten wieder gehen, weil die ├ťbersetzerin nicht gekommen ist. Heute aber klappt alles. Die ├ťbersetzerin ist da, Samia auch. Aber das ist keine ├ťberraschung, denn Samia verl├Ąsst ihren Container fast nie.┬áÔÇő Mehr lesen

Lara hilft auf Lesbos

Lara ist zum dritten Mal hier im Einsatz. Sie ist als Freiwillige Teil des Teams von Earth Medicine Physical Rehabilitation, das Partner von Space-Eye Hellas ist und seit mehr als zwei Jahren finanziell unterst├╝tzt wird. Lara wei├č, was sie tut, sie ist Physiotherapeutin.ÔÇő Mehr lesen

Elias, der gl├╝ckliche B├Ącker aus Syrien

Elias fl├╝chtete aus der kriegsgesch├╝ttelten Syrien nach Athen. Hier fand er Aufnahme bei der Armenisch-Katholischen Kirche. Dank Unterst├╝tzung von Space-Eye konnte er eine B├Ąckerlehre absolvieren. Mehr lesen

 

Flucht ├╝ber die Grenzmauer: Beim 15. Versuch hatÔÇÖs geklappt!

15-mal hat Morris versucht, ├╝ber die hohe Grenzmauer zu klettern. 14-mal ist es ihm misslungen. Er wurde von der Grenzpolizei abgefangen, geschlagen und ins Gef├Ąngnis gesteckt und nach einigen Tagen wieder zur├╝ck nach Syrien gebracht. Mehr lesen

Ein sicheres Dach f├╝r den kleinen Hashem

Im November konnten wir der schwangeren Naima, ihrem Mann Ilyas und den beiden Kindern Imran und Hayat eine Wohnung in der Stadt Samos geben. Naima hatte st├Ąndig gro├če Beschwerden und musste mehrmals das Krankenhaus aufsuchen. Es drohte der Verlust des Babys. Mehr lesenÔÇŽ


Ich werde niemals vergessen, was ich im Camp erlebt habe

ÔÇ×Ich habe meine Familie seit 12 Jahren nicht mehr gesehen!ÔÇť Yousef wirkt au├čer sich, seine Augen wandern herum, er sagt, sein Kopf funktioniere nicht mehr und er habe seit zwei Tagen nicht mehr geschlafen. Morgens um 6 sei er an der Uferpromenade im Wind herumgetigert, er finde einfach keine Ruhe.. Mehr lesenÔÇŽ

 

Foto: Thomas Ratjen

Es sind immer Menschen, die Dich retten ÔÇô aber vor allem: Du bist es selbst!

Fabiola und ihr Farsi-├ťbersetzer, selbst ein Fl├╝chtling im Camp, sind mit Amira, einer jungen afghanischen Frau im Behandlungsraum im Container von Earth Medicine. Im Fl├╝chtlingscamp auf Lesbos. Auf der griechischen Insel, auf der seit 2015 Hunderttausende Fl├╝chtlinge ├╝ber die gef├Ąhrliche, wenn auch eigentlich kurze Route, ├╝ber das Meer aus der T├╝rkei gekommen sind.

Mehr lesen

Sind denn da ├╝berhaupt noch Fl├╝chtlinge?

Uschi (Uschi Wohlgefahrt Braun) sagt, alles habe damit begonnen, dass sie aus privaten Gr├╝nden nach Samos kam, um zu bleiben. 2020 war das, mitten im Corona-Jahr. Sie hatte eine Wohnung gemietet, doch eingezogen ist sie dort nicht. Denn direkt nach ihrer Ankunft hat sie eine junge Frau getroffen.┬áVerzweifelt, Fl├╝chtling, obdachlos. Kein Problem, sagt Uschi, sie kann bei ihr einziehen, sie finde f├╝r sich auch eine andere L├Âsung. Damit war, ohne dass Uschi es damals schon wusste, das Housing-Projekt Samos geboren. Es sollten sp├Ąter noch das Projekt in Athen und auf Lesbos dazukommen.

Hier ihre Geschichte

Wenn ein Sehnsuchtsort zur Falle wird

Die Insel Samos ist eine Sch├Ânheit, und jetzt im zart beginnenden Fr├╝hling ohnehin: Sonne und Wind, wilde Orchideen, Olivenhaine, kleine Buchten und schroffe Felsen. Ein Paradies, nach dem viele Sehnsucht haben. Doch Samos kann zur Falle werden, der man jahrelang nicht entkommen wird ÔÇô wenn man Pech hat, so wie Amir aus Afghanistan.

Hier seine Geschichte

Belgien ist ein gutes Land, um ein Kind zur Welt zu bringen

Asmaa ist eine junge Frau, eine sehr junge Frau sogar ÔÇô sie ist nicht mal 20 Jahre alt, als sie mit ihrer Familie ÔÇô Ehemann, Sohn mit zwei Jahren und Tochter, acht Monate ÔÇô von Uschi Wohlgefahrt Braun ins Housing-Projekt aufgenommen wird.┬á

 

Abu Abbas: Versto├čen und gefl├╝chtet

In der kleinen Wohnung von Space-Eye sitze ich mit der Familie beim Tee und frisch gebackenen Pl├Ątzchen, bei Abu Abbas, seiner Frau Bouchra und den beiden Kindern Fathia und Mustafa. F├╝r den kleinen Mustafa ist es das erste Mal in seinem Leben, dass er in einer Wohnung lebt. Mehr lesenÔÇŽ

Wie Aalam aus Eritrea nach Samos kam

Es da╠łmmerte schon und der Wind pfiff um die Ecken, als ich letzten November mit einer Begleiterin nach der Suche nach Wohnungen fu╠łr anerkannte Flu╠łchtlinge fu╠łr Space-Eye u╠łber den Pytagoras-Square in Samos Stadt ging. Ein leichter Regen fiel. Mehr lesenÔÇŽ

Im “Khalifi” von Samos

In einer H├╝tte am Rande von Samos lernten wir drei Gefl├╝chtete kennen: Naim, Mustafa und Mohammed. Hier ihre Geschichte

Foto: Thomas Ratjen

Das Wichtigste ist, dass die Kinder gesund sind!

Wir suchen den Container von Soprans Familie. Das ist gar nicht so einfach, denn alle G├Ąnge sehen sich ├Ąhnlich. Die Container sind gleich, unterscheiden sich nur von dem, was davor steht. Und es gibt viele Container. Und auch immer noch Zelte ÔÇô kleine f├╝r eher eine Familie und die riesigen f├╝r die allein reisenden M├Ąnner. Wie viele werden in ein Zelt passen? 60, 70? Das Camp ist direkt am Meer und obwohl es fr├╝hlingshaft ist, weht ein kalter, kr├Ąftiger Wind ├╝ber die Unterk├╝nfte. Wer hier lebt, wei├č noch nicht, wie der Asylantrag ausgehen wird. Alle hier leben im gro├čen Warten. Mehr lesen