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Die Satelliten-Erkundung von Space-Eye (hier als pdf downloaden)

Space-Eye nutzt für das Monitoring Satelliten- und Drohnenbilder, um Flüchtlingsboote aufzuspüren und eine sicherere und effizientere Rettung zu ermöglichen.

Dazu arbeitet Space-Eye mit RGB+IR-Daten von privaten Anbietern, z.B. Planet.com, um daraus einen Schiff/kein Schiff-Datensatz zu generieren. Dies geschieht, indem der Datensatz mit historischen AIS-Daten (Positionsdaten von Schiffen) aus Küstenregionen abgeglichen wird.

Außerdem arbeitet Space-Eye mit der Initiative „Searchwing“ der Hochschule Augsburg zusammen, um die Entwicklung einer SAR-Drohne zu unterstützen.

Space-Eye nutzt dieses Monitoringsystem nicht nur für die Beobachtung und für das Initialisieren einer Rettung, sondern auch für die Analyse historischer Daten.

Die Presse über das Satelliten-Projekt von Space-Eye

Netzpolitik.org

Space-Eye – Satellitenüberwachung von unten

Die EU-Grenzagentur Frontex nutzt Satelliten, um die unerwünschte Migration nach Europa aufzuhalten. Im Rahmen des Überwachungssystems EUROSUR hat Frontex verschiedene Dienste eingerichtet, um mithilfe von Flugzeugen, Drohnen und auch Satelliten Schiffe und Boote mit Geflüchteten automatisiert zu erkennen. Anschließend informiert Frontex die zuständigen Küstenwachen über die Sichtung; von nordafrikanischen Behörden werden die Bootsinsassen dann in Länder wie Libyen oder Tunesien zurückgebracht.

Bayerischer Rundfunk

BR-Interview mit Elli Wittmann von Space-Eye anlässlich des Jahresendkongresses des Chaos Computer Clubs zum Thema “Fluchtboote mit Satelliten finden” (Klick)

Die Tageszeitung (taz)

Seenotrettung per Satellit: Leben retten mit Daten

Im Mittelmeer ertrinken jedes Jahr hunderte Menschen auf der Flucht. Eine Gruppe von Wis­sen­schaft­le­r*in­nen möchte das ändern. MINDEN taz | Laut Statista sind im Jahr 2021 bis zum 24. November 1.645 Menschen bei der Flucht gestorben. Allein zwischen dem 22. und dem 25. Dezember ertranken 30 Menschen in der Ägäis.

Politico

Europe’s migration crisis seen from orbit

REGENSBURG, Germany – In images taken from a satellite floating 400 kilometers above the Earth, Europe’s humanitarian crisis shows up as white pixels against the blue-green vastness of the Mediterranean. Captured by the sensors in space, small overcrowded boats with migrants leaving Africa headed north look like tiny white comets bursting through the ocean, leaving a tail where they stir waves.