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Die Situation für Geflüchtete auf Lesbos ist – wie überall in den Auffanglagern an den EU-Außengrenzen – dramatisch. Nach der Zerstörung der Unterkünfte in Moria durch den verheerenden Brand im Herbst 2020, ist die Lage im neu errichteten Lager unverändert schwierig. In Zusammenarbeit mit Fabiola Velasquez, Gründerin und Leiterin von Earth Medicine, einer griechischen NGO (Nichtregierungsorganisation) mit Sitz in Mytilini, hat sich nun unter dem Dach von Space-Eye ein Therapeutenkreis zum Space-Eye Health Network zusammengeschlossen, um vor Ort zu helfen.

Wechselnde Teams von Therapeutinnen und Therapeuten aus unterschiedlichen Bereichen nehmen sich der Menschen an, die Hilfe benötigen. Der Bedarf ist groß: Bei den psychischen Erkrankungen stehen Traumata und Depressionen an erster Stelle, körperliche Leiden sind primär Schmerzzustände, Hautausschläge, Verletzungen und Verbrennungen, offene Wunden, Abszesse, Durchfall- und Atemwegserkrankungen, die nicht selten aus den katastrophalen hygienischen Verhältnissen im Camp resultieren. 

Alle Beteiligten arbeiten ehrenamtlich – für die Behandlungen benötigen sie unter anderem Arzneien, Desinfektionsmittel, medizinische Geräte sowie Dokumentationshilfen. 

Durch Ihre Spende tragen Sie dazu bei, das Leid der Menschen auf Lesbos zu lindern, indem Sie eine professionelle Behandlung ermöglichen. Vielen Dank, dass Sie uns unterstützen!

Wenn Sie sich als Therapeutin oder Therapeut anschlieĂźen wollen, melden Sie sich gerne: health-network@space-eye.org

Fabiolas Earth Medicine

Seit 2017 kĂĽmmert sich die Chilenin Fabiola Velasquez um kranke GeflĂĽchtete. Die ausgebildete Physiotherapeutin betreibt ein Gesundheitszentrum in Mytilini, der Hauptstadt von Lesbos.

Space-Eye hilft Fabiola Velasquez beim Aufbau des Gesundheitszentrums Earth Medicine, finanziert Hilfsmittel und Medikamente.