Der Spiegel: Blick in die Menschenrechtshölle Libyen

Der Spiegel: Blick in die Menschenrechtshölle Libyen

Folter und Vergewaltigung: Darum gehen Libyens Milizen immer brutaler gegen Migranten vor – SPIEGEL ONLINE – Politik

Es ist eine traurige Gewissheit, dass so ziemlich jede Frau, die durch Libyen nach Europa flüchten will, Opfer sexueller Gewalt wird. Doch kaum bekannt ist bisher, dass auch Jungen und Männer – die überwiegende Mehrheit der Migranten – vergewaltigt werden. Inzwischen scheinen die brutalen Übergriffe dermaßen verbreitet, dass fast jeder betroffen ist.

MZ: Satelliten-Aufklärung für die Flüchtenden

MZ: Satelliten-Aufklärung für die Flüchtenden

Sea-Eye nutzt Satellitenfotos

Die Regensburger Flüchtlingsretter wollen Missstände aufdecken. Sie sammeln mithilfe von Aufnahmen aus dem Weltraum Beweise. Von Benjamin Weigl Regensburg.Die Regensburger Flüchtlingsrettung „Sea-Eye“ erhält Unterstützung durch Satellitenbilder. Mithilfe der Aufnahmen aus dem Weltraum wird künftig ein Gebiet im Mittelmeer vor der libyschen Küste beobachtet. Dort flüchten besonders viele Menschen in Richtung Europa.

TVA: Unterstützung aus dem All

TVA: Unterstützung aus dem All

Regensburg: Seenotrettung aus dem Weltall

Die Rettungsorganisation Sea-Eye, die in den vergangenen vier Jahren mehr als 14.000 Menschen vor dem Ertrinken im Mittelmeer bewahrt hat, bekommt neue Unterstützung. Sea-Eye-Gründer Michael Buschheuer(42) aus Regensburg gründete einen neuen Verein namens „Space-Eye e.V.“ Die neue Organisation versteht sich als Unterstützung der Seenotretter, die sich in den letzten Monaten immer größeren Repressalien ausgesetzt sehen.

Italien beschlagnahmt Rettungsschiff

Italien beschlagnahmt Rettungsschiff

„Mare Jonio“: Italienisches Rettungsschiff von Polizei beschlagnahmt

In Italien haben Polizisten am Dienstagabend die Kontrolle über das italienische Hilfsschiff „Mare Jonio“ übernommen. „Die Finanzpolizei beschlagnahmt gerade das Schiff ‚Mare Jonio‘, darum eskortiert sie es derzeit in den Hafen von Lampedusa“, erklärte das italienische Innenministerium am Dienstagabend. Das vor Lampedusa ausharrende Rettungsschiff ist am Dienstagabend im Hafen der italienischen Insel eingelaufen.

Wieder tote Flüchtende vor Libyens Küste

Wieder tote Flüchtende vor Libyens Küste

Mittelmeer: Erneut Flüchtlingsboot vor libyscher Küste gesunken

Vor der libyschen Küste ist ein weiteres Flüchtlingsboot gesunken. Ein Baby wurde tot aus dem Wasser geborgen, acht weitere Insassen werden noch vermisst. Das Boot war im Mittelmeer vor der Stadt Sabrata gekentert, sagte der Chef der örtlichen Migrationsbehörde, Bassem al-Gharabli. Er berief sich dabei auf Angaben der von der libyschen Küstenwache geretteten Migranten.

Flüchtlinge dürfen nicht nach Deutschland

Flüchtlinge dürfen nicht nach Deutschland

Aufnahme von Geflüchteten aus Italien: Gerettete dürfen noch nicht kommen

Aufnahme von Geflüchteten aus Italien Eigentlich wollte Deutschland 185 aus dem Mittelmeer gerettete Flüchtlinge aufnehmen. Angekommen ist bislang aber nicht einmal die Hälfte. BERLIN taz | Von den 185 aus Seenot geretteten Geflüchteten, die Deutschland sich seit Sommer 2018 aufzunehmen bereit erklärt hat, sind fast 100 noch immer in Italien und Malta.