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Über uns

Space-Eye ist ein gemeinnütziger Verein, der im November 2018 vom Sea-Eye-Gründer Michael Buschheuer (Video) ins Leben gerufen wurde. Space-Eye verfolgt folgende Ziele: Monitoring und Dokumentation der Geschehnisse im Mittelmeer, und die akute Nothilfe für Menschen auf der Flucht.

Monitoring

Space-Eye nutzt für das Monitoring Satelliten- und Drohnenbilder, um Flüchtlingsboote aufzuspüren und eine sicherere und effizientere Rettung zu ermöglichen.

Dazu arbeitet Space-Eye mit RGB+IR-Daten von privaten Anbietern, z.B. Planet.com, um daraus einen Schiff/kein Schiff-Datensatz zu generieren. Dies geschieht, indem der Datensatz mit historischen AIS-Daten (Positionsdaten von Schiffen) aus Küstenregionen abgeglichen wird.

Außerdem arbeitet Space-Eye mit der Initiative „Searchwing“ der Hochschule Augsburg zusammen, um die Entwicklung einer SAR-Drohne zu unterstützen.

Space-Eye nutzt dieses Monitoringsystem nicht nur für die Beobachtung und für das Initialisieren einer Rettung, sondern auch für die Analyse historischer Daten zu nutzen.

Dokumentation

Im Dokumentationsteil stellt Space-Eye sicher, dass das Wissen und die Daten, die während der Rettungsmissionen von Rettungsorganisationen in den letzten Jahren gesammelt wurden, für spätere Zwecke gespeichert werden. Damit schafft Space-Eye bei den Seenotrettungsorganisationen ein Bewusstsein für den Umgang mit den gesammelten Daten und bietet Unterstützung bei der verschlüsselten Speicherung dieser Daten.

Space-Eye gibt außerdem auch Geflüchteten die Möglichkeit, ihre Daten sicher zu speichern, damit sie zu einem späteren Zeitpunkt auf sie zugreifen können, sei es für rechtliche, humanitäre, historische oder persönliche Zwecke. Wir arbeiten an einer interaktiven Karte mit einer Zeitachse kreiert werden, die sowohl öffentlich zugängliche Informationen über den Migrationsfluss als auch (wenn die Eigentümer der Daten zustimmen) private Daten von Geflüchteten oder Seenotrettungsorganisationen enthalten wird (z.B. Bilder, Videos, Interviews).

Auf diese Weise sollen mehrere Ziele erreicht werden: die Ereignisse im Mittelmeer zu dokumentieren und die Daten und Erfahrungen zu analysieren und aufzuarbeiten, um sie der Öffentlichkeit zur weiteren Nutzung zur Verfügung zu stellen.

 


About us

Space-Eye is a non-profit association, established in November 2018 by Sea-Eye founder Michael Buschheuer. Space-Eye pursues the following goals: monitoring and documenting what is happening in the Mediterranean Sea, and providing acute emergency aid for people of migrant and refugee status.

Monitoring

Satellite and drone aerial imagery will be utilized to detect refugee boats and to enable a safer and more efficient rescue operation.

For this purpose, Space-Eye works on RGB+IR data from private providers e.g. Planet.com to generate a ship/no ship data set. The data set is then be combined with historical AIS data (position data of ships) from coastal regions to produce the final data set.

Furthermore, Space-Eye collaborates with “Searchwing”, an initiative at Augsburg University of Applied Sciences to support the development of a SAR drone.

Documentation

In the documentation part, Space-Eye ensures that the knowledge and data collected during rescue missions (from rescue organizations) across recent years is stored for later purposes. Thus Space-Eye builds awareness among the sea-rescue organizations to maintain collected data and offers support for to store it in an encrypted way.

Space-Eye will also give refugees the opportunity to have their data safely stored so that they may access it for later use, whether for legal, humanitarian, historical or personal purposes. In a later phase of the project, a platform with an interactive map with a timeline will be created, which will contain both publicly available information on migration flows and (if the providers of the data agree) private data of refugees or sea-rescue organizations (e.g. pictures, videos, interviews).

In this way, several goals are to be achieved: to document the events in the Mediterranean, and to analyze and process the data and experiences for the purpose of making them available to the public for further education and use.